Bildung



Natur und Gesellschaft


In unseren Bildungsprojekten machen wir Natur und Gesellschaft anhand ausgewählter Themen direkt erlebbar. Wir beschäftigen uns so mit unserer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt, lernen Zusammenhänge erkennen und finden Wege, unser Leben, unser Umfeld und unsere Umwelt bewusst und verantwortungsvoll sowie nachhaltig zu beeinflussen und zu gestalten.

Stadtökologie

Wir unternehmen Exkursionen in den Nahbereich von Schule, Kindertagesstätte… oder im Wohnumfeld, und untersuchen den Zusammenhang von Bebauung, Art und Anzahl von Vegetation, Wettereinflüssen, klimatischen Bedingungen und dem Vorkommen verschiedener Tierarten. Wir erleben den Unterschied verschiedener Biotope und Lebensräume und lernen Möglichkeiten kennen, die Besiedelung von T ierarten zu fördern. Wir verwenden auch Ferngläser, Karten, Kompass und Becherlupen.

Weidenhütten

Wir bauen Weidenhütten und lernen dabei die Arbeit mit lebenden Materialien, und die Verwendung einheimischer Gehölze kennen. Die Teilnehmer erschaffen so eine lebende Hütte, die über die Jahre wächst und bei guer Pflege Spielmöglichkeiten für Kinder und eine Lebensgrundlage für viele Insekten und Singvögel bietet.

Mittelalter

Wir lernen die Lebenswelt unserer Vorfahren anhand traditioneller Handwerkstechniken kennen, erkennen die Unterschiede im privaten Leben, den Einfluss der Religion und die Lebensumstände verschiedener gesellschaftlicher Schichten. Wir lernen, welche Lebensmittel und welche Nahrung üblich waren und fertigen uns ein mittelalterliches Gewand an. Gerne verbinden wir diesen Teil mit einer Exkursion in eine mittelalterliche Stadt oder eine Burg. Hier können wir auch über die Kultur dieser Zeit viel lernen, wie zum Beispiel über Architektur und die Entstehung der Dichtung in deutscher Sprache.


Indianer
Kräuterkunde
Yoga


Indianer


Einführung Indianer


Die Einführungsveranstaltung "Indianer" wird in Form eines Vortrags durchgeführt.
Ich gehe in einem Vortrag auf die unterschiedlichen Kulturkreise in Nordamerika und die Lebensweisen und Sprachen der Völker sowie auf Geschichte und jetzige Problematik der indigenen Völker ein. Zur Veranschaulichung dienen Übersichtskarten, Bücher, Musik-CDs und selbst nach authentischen Vorlagen gefertigte Spielsachen, Spielzeuge sowie Alltagsgegenstände.
Vorhaben die gut mit der Einführung zusammen geplant und durchgeführt werden können sind das Basteln von Traumfängern, das Anlegen eines Medizinrades , das Herstellen von Tipis und ein Indianerfest mit Geschichten, Spielen, Tänzen und dem Anfertigen von eigenem "Indianerschmuck" sowie der gemeinsamen Vorbereitung eines Essens mit Nahrungsmitteln, die im Nordamerika des 19. Jahrhunderts bekannt waren. Wir wünschen uns, dass die Veranstaltung ein Anstoß zur Beschäftigung mit anderen Völkern, Kulturen und Lebensweisen wird.

Referat:
Lebensformen der indigenen Völker Nordamerikas im 18./ 19. Jahrhundert
Nahrung, Kleidung, Wohnen
Religion und Gesellschaft
Kulturwandel durch den Kontakt mit europäischen Einwanderern

Praxis:
Basteln und Malen; Tipimodelle, Puppen, Traumfänger
Reflexion: Welche Lebenswelten habe ich kennen gelernt?
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten sehe ich in meinem Leben?
Was kann ich lernen und in meinen Alltag übernehmen?

Einbindung:
Wie stelle ich mir das Leben der Indianer vor?
Welche Vorstellungen habe ich geändert?
Welche Fähigkeiten der Indianer interessieren mich?
Wie stelle ich mir mein Leben unter diesen Bedingungen vor?

Zielgruppen:
Kindergartengruppe, Schulklassen, Familien, interessierte Mitbürger

Material:
Bastelbögen, Malhefte, Bücher, Anschauungsmaterial

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Indianerfest


In unserem Projekt Indianerfest werden die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Überlegungen aus den vorangegangenen Veranstaltungen mit den Kindern zusammengeführt und spielerisch angewendet.
Im Rahmen des Indianerfestes werden gemeinsam Tipis und Wickiups aufgebaut und Essen zubereitet und verzehrt, indianische Spiele und Tänze erlebt und Regeln des Zusammenlebens einer anderen Kultur geübt.
Jede teilnehmende Person hat die Möglichkeit, eine neue Rolle mit besonderen individuellen Eigenschaften und einem besonderen Namen auszufüllen. Da jeder eine Vorstellung vom "Indianer" hat, kann die Plainskultur einen Einstieg bieten für Themen wie: Religion; Spiritualität; Gesellschaft, Wertvorstellungen, das Leben mit "anderen" und in / mit der Natur; handwerkliche Fähigkeiten, Förderung von Motorik und Feinmotorik über Tänze, Spiele und Basteln; Üben der mündlichen Ausdrucksform durch Geschichten erzählen; Übung des Gedächtnisses und des Rhythmusgefühls.
Desgleichen führt die Auseinandersetzung mit einer nomadischen Kultur ohne schriftliche Aufzeichnungen zu einer neuen Sicht auf andere Völker und Kulturen und kann daher zum bewussten Umgang mit Themen wie Demokratie, Frieden, der Idee der "Vereinten Nationen" sowie Menschen mit Migrationshintergrund genutzt werden.
Durch Einbindung von Eltern und weiteren Angehörigen und die Durchführung in der Schule oder in der Kita kann es als Anstoß für weitere Projekte in der Region gesehen werden.
Ein Indianerfest ist an jeder Grundschule machbar, wir bieten es in ähnlicher Form auch für Kindertagesstätten an.
Obwohl es als Höhepunkt mehrerer Teilprojekte gedacht ist, kann es auch für sich allein gestaltet werden.

Einführung:
Gesprächskreis mit Talking Stick und Namensgebung

Praxis:
Aufbau eines oder mehrerer Tipis
Verkleiden und Schminken
Indianische Spiele, Lieder und Tänze
Basteln von Schmuck und Spielzeug

Reflexion:
Welche Erlebnisse möchten wir in unseren Alltag übernehmen?
Was interessiert mich an anderen Völkern und Ländern?

Einbindung:
Wie stelle ich mir das Leben anderer Menschen vor?
Welchen Namen habe ich mir ausgesucht und warum?

Zielgruppen:
Kindergartengruppen, Schulklassen, Familien

Material:
Tipis, Farben, Decken, Stoffe, Leder, Federn, Perlen, CDs, Rasseln,
Trommeln, ev. Grill und Zubehör

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Tipicamp


Einführung:
Gesprächskreis mit Talking Stick
Regeln

Praxis:
Welchen indianischen Namen möchte ich tragen und warum?
Verkleiden und Schminken
Aufbauen des/der Tipis
Sammeln von Feuerholz
Anlegen des Lagerfeuers
Vorbereitung und Zubereitung des Essens
Gemeinsame Mahlzeit
Anfertigen von Schmuck und Spielzeug
Indianische Spiele, Geschichten, Tänze

Reflexion:
Wie erlebe ich das Leben in der Natur?
Welche Fähigkeiten zum Leben im Camp habe ich erworben?
Welche einfachen Hilfsmittel kann ich selbst herstellen?
Welche Dinge brauche ich wirklich?
Wie bin ich mit dem Wetter und den anderen Camp-Teilnehmern zurecht gekommen?
Welche Situationen waren schwierig für mich?
Warum?

Einbindung:
Was habe ich über das Leben im Freien gelernt?
Wie kann ich in der Natur überleben?
Was muß ich können und wissen?

Zielgruppen:
Schulklassen, Hortgruppen, Familien und interessierte Mitmenschen

Material:
ein Freigelände mit sanitären Einrichtungen, Wasserversorgung;
Ein oder mehrere Tipi(s), Schlafsäcke, Decken, Iso-Matten, Kessel,
Besteck, Tassen etc.
Zum Basteln: Holz, Steine, Muscheln, Farben, Leder, Federn, Zapfen,
Stoffe, Garn, Wolle, Fellreste

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Wir bauen ein Tipi


Einleitung:
Wie funktioniert ein Tipi?
Welche Materialien werden benötigt?
Welche Arbeitsschritte sind notwendig?

Praxis:
Einteilung in Arbeitsgruppen
Ausmessen des Stoffes und Zuschneiden
Nähen der Tipi-Plane und der Schlaufen
Schälen und Entasten der Stangen
Schnitzen von Pflöcken und Spilern
Aufbau des fertigen Tipis

Reflexion:
Welche handwerklichen Fähigkeiten haben wir ausgeübt?
Welche Werkzeuge haben wir benutzt?
Welches Gefühl hatten wir in unserem selbstgenähten Tipi zu sein?

Einbindung:
Welche handwerklichen Arbeiten gefallen mir ?
Inwiefern fühle ich mich selbständiger?
Welche Techniken interessieren mich noch?

Zielgruppen:
Interessierte Bürger, Familien, Kindergartengruppen und Schulklassen mit Hilfe
Materialien:
je nach Größe der Gruppe und Altersstufe ; je Tipi fester Baumwollstoff/ Köper, Seil, 9-17 Fichtenstämme 4-7m lang; leichter BW-stoffÄste, Zweige, Schälmesser, Handbeile, Scheren, Messer, Imprägnierlösung, Pigmente und Farben Nähgarn, Nadeln

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Wir bauen ein Medizinrad/ einen Traumfänger


Einführung:
Was ist ein Medizinrad / ein Traumfänger? (Referat)
Symbolik und Anfertigung

Praxis:
für das Medizinrad:
Auswahl des Platzes
Sammeln der Steine
Verlegen der Steine
Einweihung

für den Traumfänger:
Sammeln von Weidenruten
Flechten des Netzes
Verzieren mit Perlen/ Federn
Umwickeln mit Leder

Reflexion:
Wo stehe ich im Medizinrad?
Welche Eigenschaften habe ich?
Welche Eigenschaften möchte ich erwerben?
Wie sehe ich meine Totemtiere und Pflanzen?

Einbindung:
Welche neuen Seiten habe ich an mir kennengelernt?
Wie kann ich mich mit dieser neuen Sicht auf mein Leben identifizieren?
Welche Eigenschaften symbolisieren die Tiere, Pflanzen, Steine des Medizinrads?

Zielgruppen:
Schulklassen, Kindergartengruppen mit Unterstützung, Interessierte

Material:
ein ebener Platz
Natursteine
Ev. Beton
Weidenruten, Schnur, Leder
Perlen, Federn

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Kräuterkunde

Wir führen Wanderungen durch, während denen wir einheimische Pflanzen bestimmen und erläutern die Verwendungsmöglichkeiten in Heilkunde, sowie als Nahrungs-, Würz- und Färbepflanzen.

Wir gehen auf Verwendungsmöglichkeiten von Hölzern im Handwerk ein und bestimmen Wildfrüchte und Pilze.

Wichtig sind hier auch Abgrenzungen zu giftigen Arten, sowie Hinweise zur Selbstbehandlung von Beschwerden, sowie die Bedeutung von Pflanzen in Biotopen, zum Beispiel als Insekten- oder Vogelnährgehölz.



Wir bauen eine Kräuterspirale


Einführung:
Kräuter und ihre Standortansprüche
Kräuter und ihre Verwendung(Referat)

Praxis:
Einmessen der Kräuterspirale
Schichtenweiser Aufbau aus Natursteinen
Auffüllung mit Substrat
Anlage eines Feuchtbeetes am Grund der Spirale
Bepflanzung und Wässern

Reflexion:
Welche Kräuter kennen wir?
Welche Kräuter haben wir angepflanzt?
Welche Verwendungsmöglichkeiten kennen wir?

Einbindung:
Wie kann ich meinen Garten nutzen?
Welche Wildpflanzen und ihre Verwendung kenne ich?

Zielgruppen:
Interessierte Mitbürger, Schulklassen, Kitas und Eltern

Materialien:
Natursteine, Mutterboden, Sand, ev. Teichfolie und Vlies

Werkzeug:
Spaten, Schaufeln, Harken, Pinnen, Schnur, Fäustel, Maurerkellen, Schubkarren Pflanzen

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Yoga


Der Yoga ist das Zur-Ruhebringen der Bewegung der 'inneren Welt'.
Epikur von Samos, (341 - 271 v. Chr.)
griechischer Philosoph


Wir üben in Gruppen, in Kitas, Schulen, Betrieben und mit Interessierten klassische Asanas, und beginnen mit Atem- und Konzentrationsübungen.
Wir schulen unsere Beweglichkeit, unsere Willenskraft, Ausdauer und Kraft sowie das Gleichgewicht.
Kinder werden mit Geschichten spielerisch an Yoga herangeführt.


Möchten Sie mehr wissen? Fragen Sie uns!


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©2009 Ines Orlicek  • Impressum